Landesfischereiverband Brandenburg - Berlin

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Informationen und Nachrichten des Verbandes


Presseservice - statistische Eckdaten zu Angel-/Erwerbsfischerei und Fischzucht im Land Brandenburg für das Jahr 2015 haben wir unter diesem Link zusammen gestellt

 

 

Fachkonferenz: Ein Kormoran-Management für Deutschland

Gemeinsam mit Vertretern der Politik, der EU-Kommission, der Fischereiverwaltung, der Fischereiforschung und den Fischereiverbänden haben wir in Potsdam über die Notwendigkeit, die Möglichkeiten und die Ziele eines nachhaltigen Managements der Kormoran-Bestände in Deutschland diskutiert. Das Ergebnis: die gegenwärtig auftretenden Schäden wären bei konsequenter Umsetzung der EU-Vogelschutzrichtlinie vermeidbar gewesen. Das notwendige Management muss in den einzelnen Bundesländern starten, zuerst innerhalb Deutschlands und dann auf EU-Ebene koordiniert werden.


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Alle Jahre wieder ...

Die liebe Statistik ... sie kostet Zeit, sie nervt bisweilen und ist doch die einzige Möglichkeit, bestimmte Entwicklungen und Trends zu erkennen bzw. zu belegen. Deshalb hier die Fragebögen zu den Fang- bzw. Abfischungserträgen und zur Meldung von Kormoran-Vergrämungsabschüssen zum Download:

Erfassung Fang- und Ertragsstatistik

Vergrämungsabschüsse von Kormoranen - Meldebogen

 



Kormoran-Management zeigt erste Erfolge
Mit genehmigten Eingriffen in das Brutgeschehen von Kormorankolonien konnte im Land Brandenburg in diesem Jahr der Schlupf von fast 1000 Jungvögeln verhindert werden. In der Folge zeichnen sich eine deutliche Verringerung der Abschusszahlen und rückläufige Verluste in den Satzfischbeständen unserer Teichwirtschaften ab.
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"Artenvielfalt statt NABU-Einfalt!"

Diese Forderung auf einem der Transparente brachte auf den Punkt, was tausende Angler, Fischer und Teichwirte aus ganz Deutschland bewegte, die sich auf dem Platz vor dem Ulmer Münster zu einer Demonstration gegen die Haltung des NABU zum Thema Kormoran versammelt hatten. Der Landesfischereiverband Baden-Württemberg hatte anlässlich des vom NABU für den Vogel des Jahres in der Ulmer Stadthalle veranstalteten „Artenschutzsymposiums“ zu dieser Demonstration aufgerufen.


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Kormoranmanagement im Land Brandenburg - Maßnahmen zur Verringerung des Bruterfolges in einzelnen Kormorankolonien

Das Land Brandenburg ist seit vielen Jahren Vorreiter, wenn es um einen vernünftigen Umgang mit dem Kormoran und den von ihm verursachten Schäden geht. Ein wesentlicher Teil des landesweiten Kormoranmanagements sind genehmigte Eingriffe in einzelne Kormorankolonien, mit denen deren Bruterfolg verringert wird. Diese Eingriffe sind erforderlich, um ein Miteinander von Kormoran, Teichwirten, Anglern und Fischereibetrieben zu ermöglichen. Dazu werden die Vögel bei entsprechend kalter Witterung an einem Abend mit Hilfe von Taschenlampen von den bereits bebrüteten Gelegen verscheucht und die Nacht über an der Rückkehr zu den Nestern gehindert. Am nächsten Morgen kehren die Vögel zu den Nestern zurück und setzen das Brutgeschäft fort.


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Die Entwicklung der Kormorankolonien im Land Brandenburg
Im Land Brandenburg werden seit dem Jahr 2005 kontinuierlich Eingriffe in Brutkolonien des Kormorans vorgenommen. Ziel dieser Maßnahmen ist die Verringerung des Bruterfolges durch das Auskühlen von bereits angebrüteten Eiern. Im Zusammenspiel dieser Eingriffe, einer wachsenden Zahl von Vergrämungsabschüssen und dem Wirken der sich ausbreitenden Waschbären konnte der anfänglich rasche Anstieg der Brutpaarzahlen im Land gestoppt werden. In seinem Vortrag anlässlich des Landesfischereitages 2009 hat Tobias Dürr, Staatliche Vogelschutzwarte Brandenburg, Details der Entwicklung in den einzlenen Kolonien und die Effekte der genehmigten Eingriffe dargestellt. *Klick*


Netzüberspannungen von Satzfischteichen - die Rettung für die Karpfenteichwirtschaft?
Um die Schäden in den Satzfischbeständen zu verringern, werden an den Karpfenteichen des Landes Brandenburg jährlich ca. 1000 Kormorane geschossen. Dennoch liegen die Stückverluste allein bei der Alterstufe K1 zu K2 im landesweiten Durchschnitt bei 62 %. Unter solchen Vorzeichen hat Karpfenteichwirtschaft keine Perspektive mehr. Neben der Existenz der Betriebe steht auch der Fortbestand der Teichlandschaften auf dem Spiel. Das hat auch der NABU längst erkannt. Doch wie bekommt man die grundsätzliche Verweigerung gegenüber einem nachhaltigen Management der Kormoranpopulation mit dem Schutz der Teichwirtschaften unter einen Hut?
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Hassprediger beim NABU?
Dass beim Thema Kormoran durchaus auch Emotionen im Spiel sind, ist nicht neu. Auch dass Vertreter des Vogelschutzes statt sachlicher Argumente lieber jene Emotionen ins Spiel bringen, hat bereits eine gewisse Tradition. Doch offensichtlich geht das noch einen Zahn schärfer. Die Ausführungen eines Dr. Manfred Lieser sind lesenswert und bedürfen keiner weiteren Kommentierung.

Dr. Manfred Lieser - Wir sind Kormoran

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Anglern und Fischern am Bodensee platzt der Kragen
Anlässlich der Naturschutztage in Radolfzell nutzten Angler und Fischer die Gelegenheit, um dem NABU zu zeigen, was sie von einseitigem Vogelschutz halten. Ursprünglich war eine Demonstration mit ca. 150 Teilnehmern geplant. Am Ende kamen ca. 700 und machten ihrem Ärger Luft.
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Landesumweltamt erteilt Ausnahmegenehmigungen für den Vergrämungsabschuss von Kormoranen in Natur- und Vogelschutzgebieten des Landes Brandenburg
Auch seine Wahl zum Vogel des Jahres 2010 ändert nichts an der Tatsache, dass der Kormoran unter anderem erhebliche fischereiwirtschaftliche Schäden anrichtet. Diese treffen auch die Teichwirtschaften, wo der Kormoran inzwischen eine geordnete Satzfischproduktion unmöglich macht. Vergrämungsabschüsse sind derzeit das Mittel der Wahl, um diese Schäden zumindest zu reduzieren. Diese bedürfen in Natur- und Vogelschutzgebieten einer gesonderten Ausnahmegenehmigung. Eine solche Genehmigung hat das Landesumweltamt auf Antrag des Landesfischereiverbandes erteilt. Sie gilt bis März 2013. Auf Bitte des Landesfischereiverbandes wurde eine Nebenbestimmung geändert, so dass auch der entsprechende Änderungsbescheid zu berücksichtigen ist.

Bescheid

Änderungsbescheid

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