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Kormoran


Kormoran-Management 2010

Mit genehmigten Eingriffen in das Brutgeschehen von Kormorankolonien konnte im Land Brandenburg in diesem Jahr der Schlupf von fast 1000 Jungvögeln verhindert werden. In der Folge zeichnen sich eine deutliche Verringerung der Abschusszahlen und rückläufige Verluste in den Satzfischbeständen unserer Teichwirtschaften ab.

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"Artenvielfalt statt NABU-Einfalt!" (März 2010)

Diese Forderung auf einem der Transparente brachte auf den Punkt, was tausende Angler, Fischer und Teichwirte aus ganz Deutschland bewegte, die sich auf dem Platz vor dem Ulmer Münster zu einer Demonstration gegen die Haltung des NABU zum Thema Kormoran versammelt hatten. Der Landesfischereiverband Baden-Württemberg hatte anlässlich des vom NABU für den Vogel des Jahres in der Ulmer Stadthalle veranstalteten „Artenschutzsymposiums“ zu dieser Demonstration aufgerufen.

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Kormoranmanagement im Land Brandenburg - Maßnahmen zur Verringerung des Bruterfolges in einzelnen Kormorankolonien (Februar 2010)

Das Land Brandenburg ist seit vielen Jahren Vorreiter, wenn es um einen vernünftigen Umgang mit dem Kormoran und den von ihm verursachten Schäden geht. Ein wesentlicher Teil des landesweiten Kormoranmanagements sind genehmigte Eingriffe in einzelne Kormorankolonien, mit denen deren Bruterfolg verringert wird. Diese Eingriffe sind erforderlich, um ein Miteinander von Kormoran, Teichwirten, Anglern und Fischereibetrieben zu ermöglichen. Dazu werden die Vögel bei entsprechend kalter Witterung an einem Abend mit Hilfe von Taschenlampen von den bereits bebrüteten Gelegen verscheucht und die Nacht über an der Rückkehr zu den Nestern gehindert. Am nächsten Morgen kehren die Vögel zu den Nestern zurück und setzen das Brutgeschäft fort.

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Die Entwicklung der Kormorankolonien im Land Brandenburg (Februar 2010)
Im Land Brandenburg werden seit dem Jahr 2005 kontinuierlich Eingriffe in Brutkolonien des Kormorans vorgenommen. Ziel dieser Maßnahmen ist die Verringerung des Bruterfolges durch das Auskühlen von bereits angebrüteten Eiern. Im Zusammenspiel dieser Eingriffe, einer wachsenden Zahl von Vergrämungsabschüssen und dem Wirken der sich ausbreitenden Waschbären konnte der anfänglich rasche Anstieg der Brutpaarzahlen im Land gestoppt werden. In seinem Vortrag anlässlich des Landesfischereitages 2009 hat Tobias Dürr, Staatliche Vogelschutzwarte Brandenburg, Details der Entwicklung in den einzlenen Kolonien und die Effekte der genehmigten Eingriffe dargestellt. *Klick*
Netzüberspannungen von Satzfischteichen - die Rettung für die Karpfenteichwirtschaft? (Januar 2010)

Um die Schäden in den Satzfischbeständen zu verringern, werden an den Karpfenteichen des Landes Brandenburg jährlich ca. 1000 Kormorane geschossen. Dennoch liegen die Stückverluste allein bei der Alterstufe K1 zu K2 im landesweiten Durchschnitt bei 62 %. Unter solchen Vorzeichen hat Karpfenteichwirtschaft keine Perspektive mehr. Neben der Existenz der Betriebe steht auch der Fortbestand der Teichlandschaften auf dem Spiel. Das hat auch der NABU längst erkannt. Doch wie bekommt man die grundsätzliche Verweigerung gegenüber einem nachhaltigen Management der Kormoranpopulation mit dem Schutz der Teichwirtschaften unter einen Hut?

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Hassprediger beim NABU? (Januar 2010)

Dass beim Thema Kormoran durchaus auch Emotionen im Spiel sind, ist nicht neu. Auch dass Vertreter des Vogelschutzes statt sachlicher Argumente lieber jene Emotionen ins Spiel bringen, hat bereits eine gewisse Tradition. Doch offensichtlich geht das noch einen Zahn schärfer. Die Ausführungen eines Dr. Manfred Lieser sind lesenswert und bedürfen keiner weiteren Kommentierung.

Dr. Manfred Lieser - Wir sind Kormoran

Anglern und Fischern am Bodensee platzt der Kragen (Januar 2010)

Anlässlich der Naturschutztage in Radolfzell nutzten Angler und Fischer die Gelegenheit, um dem NABU zu zeigen, was sie von einseitigem Vogelschutz halten. Ursprünglich war eine Demonstration mit ca. 150 Teilnehmern geplant. Am Ende kamen ca. 700 und machten ihrem Ärger Luft.

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Landesumweltamt erteilt Ausnahmegenehmigungen für den Vergrämungsabschuss von Kormoranen in Natur- und Vogelschutzgebieten des Landes Brandenburg (November 2009)

Auch seine Wahl zum Vogel des Jahres 2010 ändert nichts an der Tatsache, dass der Kormoran unter anderem erhebliche fischereiwirtschaftliche Schäden anrichtet. Diese treffen auch die Teichwirtschaften, wo der Kormoran inzwischen eine geordnete Satzfischproduktion unmöglich macht. Vergrämungsabschüsse sind derzeit das Mittel der Wahl, um diese Schäden zumindest zu reduzieren. Diese bedürfen in Natur- und Vogelschutzgebieten einer gesonderten Ausnahmegenehmigung. Eine solche Genehmigung hat das Landesumweltamt auf Antrag des Landesfischereiverbandes erteilt. Sie gilt bis März 2013. Auf Bitte des Landesfischereiverbandes wurde eine Nebenbestimmung geändert, so dass auch der entsprechende Änderungsbescheid zu berücksichtigen ist.

Bescheid

Änderungsbescheid

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NABU-Vertreter stellt klar: "Auch der NABU hat kein Patentrezept, wie Kormoranschäden in Teichwirtschaften naturschutzgerecht abgewendet werden können." (Oktober 2009)

Es kommt Bewegung in die Diskussion um den Vogel des Jahres 2010. Vor wenigen Tagen überraschte Dr. Markus Nipkow, Referent für Vogelschutz und Ornithologie beim NABU-Bundesverband im Diskussionsforum www.kormoranfreunde.de mit der ehrlichen Einschätzung, dass die vom NABU kritisierten jährlich 15.000 Vergrämungsabschüsse in Deutschland keinen für ihn erkennbaren Effekt auf die Bestandsentwicklung des Kormorans haben (Link). In Reaktion auf den Beitrag von Brandenburg aktuell hat sich nun auch Wolfgang Mädlow, Geschäftsführer des NABU-Brandenburg, ebenfalls im gleichen Forum zu Wort gemeldet. Auf ausdrückliche Nachfrage räumt er ein, dass auch der NABU kein Patentrezept zur Abwendung der Schäden in der Karpfenteichwirtschaft hat (Link).

Mit diesen Klarstellungen zu den fehlenden Auswirkungen der Vergrämungsabschüsse auf den Kormoranbestand und der fehlenden Alternative zum Schutz von Satzfischbeständen in der Karpfenteichwirtschaft bekommt die Diskussion um den Vogel des Jahres 2010 in wichtigen Teilaspekten endlich eine sachliche Basis. Vor dem Hintergrund, dass die Kampagne erst vor gut zwei Wochen gestartet wurde, ist dieser Zwischenstand schon sehr erfreulich. Man darf gespannt sein, welche weiteren Ergebnisse die Diskussion in den kommenden Wochen und Monaten noch bringt.

Vogel des Jahres 2010 bringt den NABU in Erklärungsnot (Oktober 2009)

Brandenburg aktuell fragt in der NABU-Teichwirtschaft Blumberger Mühle nach, wie man dort das Problem mit den Kormoranen gelöst hat. Die Antwort ist verblüffend ...

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Vogel des Jahres 2010: Der Kormoran (Oktober 2009)

NABU und LBV haben Kormoran zum Vogel des Jahres 2010 erklärt. Der Landesfischereiverband begrüßt diese Entscheidung ausdrücklich. Sie bietet uns die Gelegenheit, auf die Folgen eines inzwischen völlig überzogenen Artenschutzes hinzuweisen. In dem unter  www.kormoranfreunde.de eingerichteten Diskussionsforum finden sich inzwischen in jedem Falle lesenswerte Diskussionen rund um den Kormoran, die von ihm verursachten Schäden und Möglichkeiten, diese Schäden zu verhindern. Spannend ist auch, welchen großen Bogen der NABU-Brandenburg um die Schäden in der Teichwirtschaft macht. Statt konkrete Alternativen zu den kritisierten Vergrämungsabschüssen aufzuzeigen, müht man sich verzweifelt, den Einfluss des Kormorans auf die Aalpopulation in Frage zu stellen. Warum nur? Aus den Genehmigungen für Vergrämungsabschüsse an Karpfenteichen innerhalb von Schutzgebieten werden im NABU-Deutsch "Genehmigungen für Abschüsse an Gewässern in Schutzgebieten" ... Warum kommt einem nur das Wort Teich so schwer über die Lippen? Die Erklärung dafür finden Sie hier.

      

 

 

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Naturschutz und Teichwirtschaft - Fehler erkannt?! (Oktober 2009)
Teichwirtschaften  eignen sich nicht als Spielwiese für übertriebenen Naturschutz - diese Lektion hat man im fränkischen Tretzendorf inzwischen gelernt. Die damit verbundenen Kosten trägt der Steuerzahler. Es bleibt zu hoffen, dass aus dem Beispiel der Tretzendorfer Weiher schnell die richtigen Lehren in ganz Deutschland gezogen werden. Denn anders als in Bayern stehen im Land Brandenburg ganz sicher nicht ausreichend Mittel zur Verfügung, um Teiche erst aufzugeben und anschließend mit großem Aufwand wieder rekonstruieren zu lassen.






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Nachgefragt - fischereipolitische Standpunkte der Parteien im Land Brandenburg (Juni 2009)

Es sind nur noch 3 Monate bis Brandenburg einen neuen Landtag wählt. Welche Standpunkte beziehen unsere Parteien zu bestimmten Problemen im Alltag der Fischereibetriebe und Teichwirtschaften? Wir haben nachgefragt und interessante Antworten erhalten.

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Verwaltungsgericht Freiburg lehnt Klage des NABU Baden-Württemberg ab (März 2009)
Das Regierungspräsidium Freiburg hat im Frühjahr 2008 entschieden, in das Brutgeschehen einer Kormorankolonie am Bodensee einzugreifen. Ziel der Aktion war es, durch das Aufscheuchen der brütenden Vögel und das damit verbundene Auskühlen der Gelege den Bruterfolg in dieser Kolonie zu reduzieren. Zuvor hatte man sich im Land Brandenburg informiert, wo diese Methode bereits mehrfach mit Erfolg zur Anwendung kam. Der NABU Baden-Württemberg hatte gegen den Bescheid des Regierungspräsidiums geklagt. Diese Klage wurde nun vom Verwaltungsgericht Freiburg abgewiesen. Weiterlesen
EU-Parlament spricht sich mit großer Mehrheit für einen Kormoran-Managementplan aus (Dezember 2008)

Brüssel, 04.12.08: "Das Europäische Parlament spricht sich für einen Europäischen Kormoran-Managementplan zur Reduzierung der zunehmenden Schäden durch Kormorane für Fischbestände, Fischerei und Aquakultur aus. Die starke Ausbreitung dieser Wasservögel habe in vielen Gebieten der EU zu unmittelbaren Auswirkungen auf die lokalen Fischpopulationen bzw. die Fischerei geführt."

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Wenn Kormorane dem Fischotter den Proviant wegfressen

Als Ausgleichs- und Ersatzmassnahme hat Vattenfall in der Spreeaue bei Maiberg mit grossem Aufwand eine Teichwirtschaft speziell nach den Vorgaben des Naturschutzes errichtet. Ziel der Massnahme ist es unter anderem den Fischottern aus den stillgelegten Lakomaer Teichen ein neues Zuhause zu schaffen.

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Kormoran erneut Thema in Brüssel (Dezember 2008)
Für den 4. November 2008 hatten Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Till Backhaus und der Abgeordnete des EU-Parlaments Heinz Kindermann zu einer Konferenz geladen. Thema war die Frage, ob es zur Lösung der Kormoranproblematik regionaler oder eher überregionaler Ansätze bedarf. Der Landesfischereiver-band hat Günter Markstein gebeten, nach Brüssel zu fahren und dort unseren Standpunkt in der Diskussion zu vertreten. Sein Bericht kann per Klick abgerufen werden.






Begründung des Antrages zur Bestandsregulierung beim Kormoran (November 2008)

Kormorane in BrandenburgSeit Jahren streiten sich Fischer und Vogelschützer über den richtigen Umgang mit dem Kormoran. Die Fronten sind in der Sache verhärtet und die nötige Sachlichkeit bleibt viel zu oft auf der Strecke. Aus Sicht der betroffenen Fischer, Angler und Teichwirte ist der gegenwärtige Zustand untragbar. Die wirtschaftlichen und die ökologischen Schäden an den Fischbeständen sind inzwischen unübersehbar






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