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Kormoranmanagement im Land Brandenburg - Maßnahmen zur Verringerung des Bruterfolges in einzelnen Kormorankolonien (Februar 2010)

Posted by Lars Dettmann (l.dettmann) on [PUBL_DATE]
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Das Land Brandenburg ist seit vielen Jahren Vorreiter, wenn es um einen vernünftigen Umgang mit dem Kormoran und den von ihm verursachten Schäden geht. Ein wesentlicher Teil des landesweiten Kormoranmanagements sind genehmigte Eingriffe in einzelne Kormorankolonien, mit denen deren Bruterfolg verringert wird. Diese Eingriffe sind erforderlich, um ein Miteinander von Kormoran, Teichwirten, Anglern und Fischereibetrieben zu ermöglichen. Dazu werden die Vögel bei entsprechend kalter Witterung an einem Abend mit Hilfe von Taschenlampen von den bereits bebrüteten Gelegen verscheucht und die Nacht über an der Rückkehr zu den Nestern gehindert. Am nächsten Morgen kehren die Vögel zu den Nestern zurück und setzen das Brutgeschäft fort. Durch das Auskühlen wurde jedoch die Entwicklung in bis zu 30% der Eier gestoppt, so dass aus ihnen keine Jungvögel schlüpfen. Auf diese Weise ist es in den letzten Jahren gelungen, ein weiteres Anwachsen der Kormoranpopulation und der von ihr verursachten Schäden im Land Brandenburg zu verhindern. Verglichen mit Vergrämungsabschüssen oder der Installation von Netzüberspannungen an Teichen verursachen diese Eingriffe weit weniger Störungen und Risiken für andere, tatsächlich bedrohte Tierarten.

Der Antrag mit ausführlicher Begründung steht zum
Download bereit.

Last changed: 05.01.2011 at 16:00:12

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